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1227 Maria-Magdalenen-Kloster

Das Maria-Magdalenen-Kloster wurde um 1230 von Graf Adolf IV. von Schauenburg gegründet. Er stiftete das Kloster als Dank für den Sieg über die Dänen in der Schlacht bei Bornhöved am 22.07.1227. Am Tag der heiligen Maria Magdalena. Das Kloster wurde von Mönchen des Franziskanerordens nach der vom Papst 1223 bestätigten Regel bewohnt. Ab 1239 trat Graf Adolf IV. selbst in dieses Kloster ein und lebte fortan als Bettelmönch in seinem eigenen Kloster. Der zweistöckige Backsteinbau des Klosters stand bis 1830 an der Stelle der heutigen Handelskammer am Adolphsplatz.
Im Zuge der Reformation im Jahre 1529 wurde das Kloster geschlossen und in ein Wohnheim für bedürftige Frauen umgewandelt. Anfang des 19. Jahrhunderts musste der Klosterturm wegen Baufälligkeit abgetragen werden, ein Jahr später musste die ganze Kirche abgerissen werden. Die Konventbauten wurden Ende der 1830er Jahre wegen Einsturzgefahr abgerissen und die Bewohnerinnen zogen 1839 in einen Neubau am Glockengießerwall.

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Diese Seite wurde zuletzt am 30.03.2006 aktualisiert

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