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845

Das Jahr 845 gehört sicher zu den ersten Schicksalsjahren in der Hamburger Geschichte. Im Auftrag des dänischen Königs Horich I. steuerten Wikinger mit drei Flottenverbänden das fränkische Reich an. Ein weiteres Ziel war Hamburg. Der Angriff auf Hamburg kam so plötzlich und unvorhergesehen, dass Hamburg keine Massnahmen zur Abwehr treffen konnte. Bischof Ansgar konnte unbemerkt aus der Stadt fliehen. Ebenso konnten sich seine Geistlichen und ein Teil der Bevölkerung aus der Stadt retten. Während die übrigen Bewohner gefangengenommen oder getötet wurden. Der Ort und die Hammaburg wurden von den Wikingern geplündert und niedergebrannt. So wurde auch der Dom von Bischof Ansgar ein Opfer der Flammen. Die Wiksiedlung wurde danach wieder neu aufgebaut. Der Bischofssitz wurde nach diesem Wikingerbesuch allerdings 848 nach Bremen verlegt und Ansgar wurde dort Bischof. Die Wikinger haben einen derart bleibenden Eindruck in Hamburg hinterlassen, das sich lange Zeit kein weiterer Bischof nach Hamburg wagte. Genauer gesagt wurde Hamburg erst im Jahre 1995 wieder Sitz eines Bischofs des neuen Nordbistums. Also erst über 1000 Jahre später!

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Diese Seite wurde zuletzt am 19.01.2006 aktualisiert

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