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Börse

Die Hamburger Börse wurde im Jahre 1558 auf Initiative des gemeinen (ehrbaren) Kaufmanns gegründet. Zu dieser Zeit fand der Handel auf einem vom Stadtrat zugewiesenen, gepflasterten Platz gegenüber dem Rathaus an der Trostbrücke im “Nikolaifleet” statt. Die Hamburger Börse war die erste in Deutschland.
In der Zeit von 1577 bis 1583 wurde das erste Börsengebäude im Stil der Renaissance mit nach vorne offener Säulenhalle an der Stelle des bisher lediglich eingehegten Platz gebaut.
Bereits 1669 wurde das Gebäude durch einen Anbau vergrößert und im Jahre 1767 unter der Leitung des Architekten Ernst Georg Sonnin erneut ausgebaut.
Aufgrund des ständig wachsenden Börsenbetrieb entschloss man sich 1837 zu einem Neubau der Börse am “Adolfsplatz” auf dem Gelände des wegen Baufälligkeit abgerissenen “Maria-Magdalenen-Kloster”. Die neue spätklassizistische Börse wurde 1841 eingeweiht. Sie ist ein Werk der Hamburger Baumeister “Carl-Ludwig Wimmel” und “Franz-Gustav Forsmann”. Der “große Brand von 1842” ließ die alte Börse ein Opfer der Flammen werden. Die neue Börse konnte gerettet werden. Die durch den Brand entstandenen Baulücken wurden später zu weiteren Anbauten genutzt. Bis 1912 erfolgten verschiedene Um- und Anbauten an das 1897 vollendete neue Rathaus. So wurde auch die Architektur der Börse an die des Rathauses im Stil der ital. Renaissance angepasst.
Während des zweiten Weltkrieges erlitt das Börsengebäude schwere Schäden, die bis 1957 unter laufendem Börsenbetrieb aufwendig wiederhergestellt wurde. Bereits während des Wiederaufbaus wurde die Börse 1952 unter Denkmalschutz gestellt.

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Diese Seite wurde zuletzt am 22.01.2006 aktualisiert

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