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Sprinkenhof

 

Sprinkenhof/Sprinkenhof AG


Sprinkenhof1Der Sprinkenhof wurde von 1927-1943 von dem Architekten Fritz Höger und den Brüdern Hans und Oskar Gerson errichtet. Der Sprinkenhof ist das größte Gebäude im Sprinkenhof2Kontorhausviertel und galt bei Fertigstellung als das größte Bürogebäude der Welt. Der Name Sprinkenhof leitet sich her von der Springeltwiete die heute noch als Durchfahrt unter dem Sprinkenhof hindurchführt. In dem Gebäude hat die staatseigene Sprinkenhof AG ihren Sitz. Nach eigenen Aussagen zum 50. Firmenjubiläum (1977) gilt der Sprinkenhof als das einzige staatliche Unternehmen, wo nachSprinkenhof302 privatwirtschaftlichen Prinzipien staatlicher Grundbesitz verwaltet wird. Das 1927 als Geschäftshaus fertiggestellte Kontorhaus wurde 1935 vom Staat übernommen und 1937 mit dem seither Sprinkenhof4gültigen Namen versehen. Seit 1950 werden hier alle staatlichen, überwiegend gewerblich genutzten Immobilien verwaltet. 1995 war die Sprinkenhof AG größter Parkhausbetreiber der Stadt mit 4200 Stellplätzen.

Sprinkentwiete/Springeltwiete
Die Springeltwiete war eine Gasse zwischen Steinstraße und Niedernstraße. Sie lag östlich der Altstädter Fuhlentwiete. Bis 1323 hieß diese Gasse noch Töpfertwiete und ab 1337 Gröpertwiete. 1384 erwarb Johannes Sprinke dieses Grundsück vom Domkapitel. Nach ihm wurde die Gasse dann Sprinkentwiete genannt und im Sprachgebrauch später zur Springeltwiete. Mit dem Bau des Sprinkenhof 1927-1943 soll an den Johannes Sprinke erinnert werden.

Diese Seite wurde zuletzt am: 28.03.2007 aktualisiert

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